Der erste Griff geht zur Computertastatur, hat man sich entschieden, in ein Restaurant zu gehen. Im Internet wird man schnell fündig, denn Restaurantführer gibt es hier massenhaft. Die Internetrecherche hat den Vorteil, dass nicht ein Autor oder eine Bewertungsjury von vier oder fünf Leuten entscheidet, ob ein Restaurant gut ist oder nicht, denn hier liefern Menschen von gegenüber ihre persönlichen Berichte ab. Der Restaurantführer im Internet hat auch meistens die aktuellen Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten parat. Weiter punkten online Restaurantführer mit der Möglichkeit, selbst tätig zu werden und nach Besuch seine persönlichen Erfahrungen einer großen Gemeinde mitzuteilen. Der einzige Minuspunkt: Wird man mal fündig, kann es passieren, dass die Seite in einem Monat nicht mehr existiert oder man vergisst sie schlicht und einfach, wenn kein Lesezeichen gesetzt wird.

Der Restaurantführer aus der Buchhandlung beinhaltet nicht nur die besten Restaurants einer Stadt oder eines Ortes, sondern meist auch noch wichtige Detailinfos zu den Geschäftsinhabern oder die Geschichte des Lokals. Greift man zum Buch, kann man sicher sein, dass alle Restaurants nach dem gleichen Schema bewertet und beschrieben wurden, was einem die Wahl erleichtern kann. Vorsicht ist bei älteren Ausgaben geboten, da die Restaurantszene einer Stadt meist schnelllebig ist – vielleicht zur Sicherheit vorher im Restaurant anrufen, ob es denn noch existiert.

Aber ein Restaurantführer, auf den man sich tausend prozentig verlassen kann, muss wohl erst erfunden werden. Oder man holt sich die Tipps von Bekannten. Warum also nicht Freunde als persönlichen Restaurantführer engagieren? Sie wissen am besten, was einem so schmeckt und wo es gefällt und alles stimmt.

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