Als Übergewicht, auch Adipositas (Fettleibigkeit) genannt, bezeichnet man eine erhebliche Überschreitung des Normalgewichts. Entscheidend beteiligt sind daran genetische Veranlagung, frühe Prägungen, zu wenig Bewegung und falsche Ernährung in Form von einer überhöhten Nahrungszufuhr von Kohlenhydraten und Fette. Eine genaue Einordnung, ob es sich um Übergewicht handelt, ist mit dem BMI (Body Mass Index) möglich, der den Körperbau mit berücksichtigt. Die Berechnung des BMI lautet: Körpergewicht dividiert durch das Quadrat der Körpergröße. Der normale Wert liegt im Bereich zwischen 20 und 25. Ein BMI dazwischen gilt als Zone mit dem geringsten gesundheitlichen Risiko. Liegt der BMI unter 18, spricht man von Untergewicht. Ab einem BMI von 25 beginnt das Übergewicht, das ab einem Wert von 30 als behandlungsbedürftig und gefährlich eingestuft wird.
Schwedische Mediziner haben in umfangreichen Studien festgestellt, dass bergewicht direkten Einfluss auf die Hirnsubstanz hat. Es wurde festgestellt, dass übergewichtige Senioren ein kleineres Gehirn haben als Normalgewichtige. Neurologen haben ein Fettleibigkeitsgen (FTO) entdeckt, dass direkten Einfluss nimmt auf die Hirnsubstanz und das Hirngewebe schrumpfen lässt.
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