Foto ©Willie B. Thomas 2011 Eine Frage über die sich streiten lässt und über die auch gerne gestritten wird. Es kann viele Gründe geben, weshalb Menschen lieber selbst kochen. Aber die Kostenfrage zählt sicher nicht dazu.
Menschen, die begeistert am Herd stehen, werden das natürlich von sich weisen. Aber spätestens wenn man die Zeit, die das Kochen beansprucht, mit einrechnet, sieht man deutlich, dass die Fertignahrung klar im Vorteil ist. Und das Sparen – sowohl von Zeit wie auch von Geld – beginnt schon beim Einkauf. Wer zu Fertignahrung greift, hat mit einem Griff eine vollständige Mahlzeit in seinen Einkaufwagen gepackt, während all die Menschen, die noch selbst kochen, viele verschiedene Einzelzutaten benötigen und einkaufen müssen. Da oft auch größere Gebinde gekauft werden müssen, wird man oft schon beim Kauf der Zutaten tiefer in die Tasche greifen, als das beim Fertiggericht der Fall ist. Darüber hinaus weisen viele Fertiggerichte hochwertige Zutaten und oft auch eine Vielfalt an Einzelzutaten auf, die im Einkauf für den normalen Haushalt schon teurer sind.
Selbst kochen lohnt sich im Grunde nur noch für begeisterte Hobbyköche, die mit raffinierten Gerichten aufwarten und ihren Gerichten ganz individuelle Noten geben wollen. Oder für Menschen mit Lebensmittelallergien, die unbedingt bestimmte Zutaten vermeiden müssen.
Aber wer immer kochen nur als tägliche Notwendigkeit begreift, kann sich preiswerter und schneller mit Fertignahrung versorgen. Denn spätestens wenn man die Zeit, die zum Kochen benötigt wird, mit einrechnet, rechnet sich das selbst kochen nicht mehr.
Von vielen wird heute der Mittelweg bestritten: Im Alltag, wenn die Zeit nicht reicht, greift man auf Fertigprodukte. Am Wochenende kann es Spaß machen, gemeinsam mit Freunden einen leckeres Essen zuzubereiten, was dann im Anschluss in gemütlicher Runde gegessen wird.
Kommentar von Beatrix Alfs — 11. September 2012 @ 13:15