Trotz unbändiger Freunde auf das noch nicht geborene Kind, kennt jede Schwangere die gerade im letzten Drittel der Schwangerschaft häufig auftauchende Angst vor der Geburt. Ein gewisses Maß an Unsicherheit und Sorge, die mit stetig wachsendem Bauch größer wird, ist sicherlich normal, aber dennoch sollte jede Schwangere versuchen, ihre Angst vor der Geburt in den Griff zu bekommen. Zunächst einmal ist es wichtig, sich vor Augen zu halten, dass die Geburt an sich ein ganz normaler Vorgang ist, dem viele Völker der Erde keine besondere Bedeutung zumessen.

In anderen Regionen der Welt gebären viele Frauen im Stillen und ganz für sich alleine ihre Kinder. So gesehen haben wir Frauen in Deutschland ein besonderes Monopol, da wir auf eine ganze Heerschar gut ausgebildeter Ärzte und Hebammen zurückgreifen können, die uns bei der Geburt zur Seite stehen und sowohl der Frau als auch dem Kind beste medizinische Versorgung garantieren. Insofern sollte die grundlegende Einstellung zur Geburt geändert werden, was der Schwangeren schon sehr viele Ängste nimmt.

Vor der Geburt sollte sich jede Schwangere eine Hebamme suchen, der sie voll und ganz vertraut und die sie bei der Geburt begleiten wird. Auch ein solch enges Vertrauensverhältnis nützt ungemein viel und sollte im Verlaufe der Schwangerschaft mit offenen Gesprächen über Ängste und Sorgen gebildet werden. Der Teamgedanke “Ich bin nicht allein” lässt die Geburtsangst oft schon dahin schmelzen.

Manche Frauen machen sich auch Sorgen, weil die Eintragungen, die aus dem Mutterpass hervorgehen, für sie nicht verständlich sind. In diesem Fall sollte intensiv bei dem behandelnden Frauenarzt nachgefragt werden, bis alle Unsicherheiten aufgeklärt werden und sich daraus resultierende Ängste in Luft auflösen.

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