Das Bundesministerium für Gesundheit

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Das Bundesministerium für Gesundheit kümmert sich im Kern um vier zentrale Schwerpunkte: Krankenversicherung, Gesundheitssystem, Prävention und Pflege.

Diese vier Hauptkategorien werden unterteilt in viele verschiedene Unterpunkte, deren Unterordnung nichts über deren Relevanz aussagt.
Im Bereich Krankenversicherung regelt das Bundesministerium für Gesundheit zentrale Aufgaben wie die Arzneimittelversorgung, beschließt Richtlinien zur privaten und gesetzlichen Krankenversicherung oder koordiniert die Leistungen von Krankenkassen.
Mithilfe der Gesundheitsreformen werden vom Bundesministerium für Gesundheit immer wieder maßgebliche Änderungen hinsichtlich des Aufgabenbereiches und der Organisationsstruktur der Krankenkassen angestoßen. Das „Gesetz zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung“ zeigt anschaulich eine der Aufgaben des Bundesministeriums für Gesundheit.
Im zweiten Bereich Gesundheitssystem stehen administrative und kommunikative Aufgaben im Vordergrund. Die Selbstverwaltung der Bundesausschüsse und Krankenkassenverbände, die Gesundheitswirtschaft (staatliche oder private Dienstleisungen im Bereich Gesundheit) aber auch die internationale Zusammenarbeit mit EU-Partnerländern, aber auch über die EU hinaus, stehen hier im Vordergrund.
Der dritte Bereich Prävention zeichnet sich vor allem durch die Aufgaben Früherkennung und Vorsorge aus. Welche Gesundheitsgefahren gibt es? Wie kann man die Gesundheit von Kindern fördern? Welche Rechte und Pflichten haben Patienten?
Der letzte Bereich Pflege gewinnt gerade in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung.Hier müssen vom Bundesministerium für Gesundheit Pflegeversicherungen koordiniert, Richtlinien zur Bestimmung von Pflegebedürftigkeit und die daraus folgenden Leistungen festgelegt werden. Aber auch welche Hilfen für Angehörige es gibt und geben muss.Das Bundesministerium für Gesundheit wird vertreten durch den Minister für Gesundheit, Herrn Daniel Bahr. Ihm unterstehen die Staatssekretäre des Bundesministeriums für Gesundheit, die Drogenbeauftragte und der Patientenbeauftragte der Bundesregierung.
Die Verantwortung für den Minister und das Bundesministerium für Gesundheit ist immens, Angesichts des demographischen Wandels den steigenden Gesundheitsausgaben, und einem möglichen Defizit im Gesundheitshaushalt droht eine Unterfinanzierung des deutschen Gesundheitssystems.
Das hätte erhebliche Folgen für unsere Gesundheit.
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1 Kommentar

  1. Zur Aufgabe des Bundesgesundheitsministeriums gehört unter anderem wie in Ihrem Artikel beschrieben, die Erstellung von Richtlinien zur gesetzlichen und privaten Krankenversicherung. Leider hält sich der Einfluss des Bundesgesundheitsministeriums in Grenzen. Die in letzter Zeit oft diskutierte Abschaffung der Praxisgebühr, konnte gegen den Willen der großen gesetzlichen Krankenkassen bisher nicht umgesetzt werden. Das Bundesgesundheitsministerium sollte diesbezüglich größere Entscheidungskompetenzen haben.

    Kommentar von Thomas Ludolph — 1. Oktober 2012 @ 20:38

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