Promillegrenze einhalten!

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Ein Sekt beim Empfang, ein Bier an der Theke oder auch ein Glas Wein zum Essen: Alkohol gehört in unseren Breiten fast immer dazu. Und das ist letztlich auch nicht zu beanstanden, allerdings sollte der, der zu diesen oder anderen Anlässen Alkohol in entsprechender Menge trinkt, anschließend kein Kraftfahrzeug mehr im Straßenverkehr führen. So gilt es nämlich, in Deutschland die Promillegrenze zu beachten. Diese Promillegrenze wurde mit Änderung der Bußgeldkatalog-Verordnung vom April 2001 von 0,8 ‰ auf 0,5 ‰ gesenkt. Diese Promillegrenze gilt allerdings nicht für jeden Verkehrsteilnehmer.Fahranfänger nämlich stellen nicht nur in Bezug auf die Kfz-Versicherung ein erhöhtes Risiko dar. Sie gelten allgemein als Risiko, verursachen sie doch statistisch gesehen mehr Unfälle und müssen sich die ersten zwei Jahre nach Bestehen ihrer Fahrprüfung durch eine Probezeit besonders bewähren. Das gilt auch in Bezug auf die Promillegrenze. Hier gibt es für Fahranfänger null Toleranz, d.h. Führerscheinneulinge müssen nüchtern bleiben, sollten sie nach einer Party noch selbst nach Hause fahren wollen; die Promillegrenze liegt demnach bei 0,0 ‰. Dabei spielt das Alter der Fahranfänger keine Rolle. Irrtümlich wird zuweilen das Ende der 0,0 ‰-Grenze mit Erreichen des 21. Lebensjahres genannt. Das ist so nicht ganz korrekt. Wer mit 18 oder 19 Jahren seinen Führerschein erhält und demnach zwei Jahre Probezeit zu bestehen hat, für den endet das absolute Alkoholverbot in der Tat mit Erreichen des 21. Lebensjahres. Wer allerdings erst mit 20 oder noch später seine Führerscheinprüfung erfolgreich bestanden hat, der muss die gesamte Probezeit von zwei Jahren ausharren, bis für ihn die Promillegrenze von 0,5 ‰ gilt.

Dabei kann diese Promillegrenze selbst nur eine Richtlinie sein wenn es darum geht, eine Grenze zu ziehen. Denn bereits bei einer Blutalkoholkonzentration von 0,3 ‰ kann eine Fahruntüchtigkeit vorliegen, wenn bestimmte Ausfallerscheinungen diesen Schluss zulassen. Dann handelt es sich im Übrigen auch sofort um eine Straftat mit Bußgeld, Führerscheinentzug und Punkten in der Verkehrssünderdatei.

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