Wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, kann sich zwar eigentlich freuen, leidet stattdessen aber oft an Nervosität. Keine Angst: Wer die Regeln beachtet, kann jeden Personalchef überzeugen.

Die ersten Fallen lauern schon beim Vorstellen. Der Bewerber sollte sich mit Vor- und Nachnamen vorstellen, die Initiative für den Handschlag muss jedoch vom Gesprächspartner ausgehen. Wer den Namen seines Gesprächspartners nicht versteht, fragt höflich nach. Ein angebotenes Getränk sollte man annehmen, Alkohol und Zigaretten hingegen lieber ablehnen.

Wenn nun der Unternehmensvertreter das Unternehmen und die zu besetzende Stelle beschreibt, ist aktives, interessiertes Zuhören wichtig. Auch Nachfragen sind erlaubt, jedoch nur, wenn man seinen Gesprächspartner hierzu nicht unterbrechen muss. Idealerweise entwickelt sich bereits hier aus dem Monolog ein Gespräch. Wer zudem zu erkennen gibt, dass er sich im Vorfeld über das Unternehmen und die angestrebte Position informiert hat, kann Pluspunkte sammeln.

Als nächstes wird der Bewerber Gelegenheit haben, seinen Werdegang darzulegen. Das sollte selbstbewusst, jedoch nicht arrogant geschehen. Natürlich sollte auch nicht nur der Lebenslauf heruntergebetet werden, diesen hat der Gesprächspartner schließlich vor sich liegen. Wer von den bisherigen Stationen seines Berufslebens erzählt, sollte dabei immer auch den angestrebten Job im Hinterkopf haben und herausstellen, was ihn für die offene Stelle qualifiziert.

Wichtig ist, konkret zu werden. Statt in allgemein gehaltenen Phrasen über das eigene Organisationstalent zu schwadronieren, sollte man besser von einem Projekt berichten, das man eigenständig und verantwortlich organisiert hat.

Die Fragerunde ist oft der am meisten gefürchtete Teil des Vorstellungsgesprächs, insbesondere, wenn es zu den berühmten „Stressfragen“ kommt. Die clevere Antwort auf die Frage zu den eigenen Schwächen ist beispielsweise, ein bestimmtes Computerprogramm noch nicht perfekt zu beherrschen oder noch nicht sehr geübt in öffentlichen Präsentationen zu sein. Solche Schwächen nämlich lassen sich durch eine entsprechende Schulung leicht ausmerzen. Lücken im Lebenslauf sollte man ehrlich erklären.

admin

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