Eine Maniküre in einem echten Nagelstudio von einer professionellen Nageldesignerin zu erhalten, ist sicher etwas Feines. Viele jedoch können sich es einfach nicht leisten, regelmäßig ihre Fingernägel in einem Nagelstudio pflegen zu lassen. Das heißt aber nicht, dass man deshalb keine schönen Fingernägel haben kann. Eine Maniküre zuhause durchzuführen, ist sehr einfach und kostengünstig. Man muss nur ein wenig Geduld haben und sich Zeit nehmen für eine gute Maniküre.

Was man für eine Maniküre zu Hause braucht, ist zunächst einmal eine Schale warmes Wasser mit einem lecker duftenden Duschgel. Darin badet man erst einmal seine Hände für ca. zehn Minuten. Das Einweichen sorgt dafür, dass sich die Nagelhaut aufweicht und so leicht entfernt werden kann. Im nächsten Schritt trocknet man die Hände dann leicht ab und nimmt ein Rosenholzstäbchen. Diese erhält man sehr günstig in jeder Drogerie. Mit dem schrägen Ende des Rosenholzstäbchens wird dann die Nagelhaut von dem Nagel weg geschoben. Dadurch wirkt der Nagel sehr sauber und gepflegt. Wer möchte, kann nach dem Handbad auch erst noch eine Lösung zum Entfernen der Nagelhaut auftragen. Dadurch löst sich die Haut am allerbesten. Frauen, die aber nicht große Probleme mit Nagelhaut haben, brauchen dies nicht. Als nächsten Schritt nimmt man sich eine kleine Zange, die man ebenfalls günstig in der Drogerie erhält, und zieht damit die Nagelhaut oben an der Nagelspitze entlang ab. Damit ist der Reinigungsprozess erledigt.

Je nach Wunsch feilt man dann die Nägel entweder eckig oder rund, wie man möchte. Wer seine Nägel stark kürzen möchte, der nutzt noch vorher einen Nagelklipper. Die Nägel werden dann noch mit einer entsprechenden Pfeile poliert und dann ist man so weit auch schon fertig mit der Maniküre. Je nach Gusto wird dann ein Klarlack aufgetragen oder auch eine knallige Farbe, die jedoch dann mit einem Klarlack versiegelt werden muss. Auch eine French Maniküre ist mit den im Handel erhältlichen Schablonen-Sets möglich.

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3 Kommentare

  1. Auf dem Foto sieht der Lack ja richtig toll aus – bei mir läuft er meistens in die Nagelhaut und lasst sich dann nicht mehr richtig entfernen… kann ich das irgendwie vermeiden?

    vielleicht hat ja jemand einen Tipp?
    Viele Grüße,
    Julia

    Kommentar von Julia — 8. November 2012 @ 09:47

  2. Hallo Julia,

    damit der Lack nicht in die Nagelhaut laufen kann, ist es am besten wenn du mit dem Pinsel nicht ganz bis zum “Ende” des Nagels lackierst, sondern ca. 1 mm Rand freilässt. Das sieht auch prima aus. Man muss vielleicht ein bisschen üben – aber so passiert es dir dann nicht mehr, dass der Lack verläuft! :)

    Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen!

    Lg,
    Nina

    Kommentar von Nina — 8. November 2012 @ 10:39

  3. hi Nina,
    danke für den Tipp – ich werde es gleich mal ausprobieren! :)

    Kommentar von Julia — 9. November 2012 @ 08:56

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