Gegenwärtig erhalten Autofahrer Post von ihrem Versicherer mit den für das kommende Jahr fälligen Beiträgen. Bei vielen erhöht sich der zu zahlende Betrag und sie stellen sich deshalb die Frage, ob es günstigere Möglichkeiten für ihre KfZ-Versicherung gibt. Will man sich diesbezüglich informieren, so stellt man schnell fest, dass es annähernd 200 verschiedene angebotene Tarife von mehr als 50 Versicherern gibt. 
Will man eine den eigenen Bedürfnissen gerecht werdende KfZ-Versicherung finden, so sollte man dabei nicht nur auf die Höhe der Versicherungsprämie achten, auch der Umfang der Versicherungsleistungen, der Service des Versicherers und z.B. die Höhe der Deckungssummen für die einzelnen Schadenarten spielen eine wesentliche Rolle. Nicht jeder Billigversicherer ist die erste Wahl, denn wenn der Versicherer nach einem Unfall mit Personenschaden Insolvenz anmelden muss, hat der Versicherte nichts von der günstigen Versicherungsprämie.

Welche Kriterien beeinflussen die Höhe der Versicherungsprämie?

Wesentlich für die Höhe der Haftpflichtversicherungsprämie sind insbesondere die Typklasse des Autos (sie beinhaltet das individuelle Unfallrisiko des jeweiligen Fahrzeugmodells), die Regionalklasse (errechnet aus der Unfallhäufigkeit sowie den Straßenverhältnissen im Zulassungsbezirk), die Schadenfreiheitsklasse (Anzahl der innerhalb eines Versicherungsverhältnisses ununterbrochen schadenfrei gefahrenen Jahre) und der Schadenfreiheitsrabatt, der vom Versicherer der jeweiligen Schadenfreiheitsklasse zugeordnet wird, wobei das bei den einzelnen Gesellschaften unterschiedlich ist. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Faktoren, die in die Berechnung einfließen, so z.B. das Alter und die Nutzungsart des Fahrzeugs einschließlich der jährlichen Fahrleistung, ob das Auto nachts in einer Garage abgestellt wird, Alter und Beruf des Versicherungsnehmers und die Höhe der gewünschten Deckungssumme. Bei Kaskoversicherungen kommt dazu noch die Höhe der Selbstbeteiligung. Bei wem sich also bezüglich dieser Faktoren etwas geändert hat, der sollte sich nach einem entsprechend günstigen Tarif der KfZ-Versicherung umschauen.

Insbesondere Fahranfänger müssen genau auswählen

Gerade Fahranfänger müssen hohe Versicherungsprämien zahlen, da sie ja noch eine sehr niedrige Schadenfreiheitsklasse haben. Viele kaufen ja zunächst einen Gebrauchtwagen, hier ist zu überlegen, ob sich z.B. eine Vollkasko-Versicherung lohnt und es sollte möglichst ein Auto mit günstiger Typklasse gewählt werden. Außerdem gibt es in der KfZ-Versicherung die Eltern-Kind-Regelung mit geringeren Prämien, wenn man die Versicherung beim gleichen Anbieter wie die Eltern abschließt.

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