In Deutschland herrscht Fachkräftemangel. Kaum eine Nachrichtensendung, die in den letzten Wochen nicht mindestens ein paar Mal diese Meldung brachte. Um eine der vielen freien Stellen zu erhalten, benötigt man, nicht immer, aber doch sehr häufig ein abgeschlossenes Hochschulstudium.

Nicht jedes Studium bietet automatisch gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Viele Studiengänge bringen erfahrungsgemäß eine sehr hohe Zahl von Absolventen hervor, die anschließend zueinander in Konkurrenz stehen. Ein guter Abschluss ist also trotz allem die Voraussetzung für beruflichen Erfolg.
Wer einem potenziellen Arbeitgeber einen Studienabschluss vorweisen kann, zeigt so, dass gewisse Eigenschaften vorhanden sind, die ein Studium vermittelt. So zum Beispiel die Fähigkeit zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten. Der Arbeitgeber kann sich darauf verlassen, dass man sich nicht nur mit den wissenschaftlichen Grundlagen seines Faches auseinandergesetzt hat, sondern auch in der Lage ist sich gestellten Fragen und Problemen wissenschaftlich zu nähern und diese zu lösen.

Ein Studium bietet darüber hinaus Möglichkeiten eine Reihe von zusätzlichen Qualifikationen zu erwerben, die sich im Lebenslauf positiv auswirken. An erster Stelle wäre ein Auslandssemester zu nennen. Beim Studium im Ausland verbessern sich nicht nur Fremdsprachenkenntnisse, sondern auch die internationale Kompetenz, die auf dem Arbeitsmarkt immer häufiger gefragt ist.
Zusätzliche Fremdsprachen lassen sich an Universitäten außerdem häufig durch kostengünstige Sprachkurse erwerben.
Wer Freude an Organisation und Mitgestaltung hat, kann sich in verschiedenen studentischen Gremien engagieren und so deutlich machen, dass er gerne Verantwortung übernimmt und sich in größeren Strukturen, wie der Universität, zurecht findet.

Um der Gefahr zu entgehen, als Bücherwurm ohne praktische Erfahrung zu gelten und dem Vorurteil vorzubeugen, dass Studienzeit, Feierzeit wäre, empfiehlt es sich diverse Praktika vorzuweisen, die in immer mehr Studiengängen zur Studienordnung gehören.

Ein Studium erhöht die Chancen auf dem Arbeitsmarkt ungemein. Dies zeigen auch die Statistiken, die für Akademiker weiterhin eine niedrigere Arbeitslosenzahl als im Bundesdurchschnitt vorweisen.

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