Jeder Mensch kann sich an seine Helden der Kindheit erinnern, und wenn er noch so alt wird. Als Kind steht einem die Welt der Phantasie offen wie nie wieder im Leben, und gleichzeitig ist die Kindheit geprägt von der Suche danach, wer man ist und wie man sein möchte.

Da sind die Helden der Kindheit eine wichtige Orientierungshilfe auf dem Weg zum Erwachsenen. Vor allem machte es Spaß, von den Helden der Kindheit zu träumen, mit denen man am liebsten all die aufregenden Abenteuer zusammen bestanden hätte. Und ein bisschen kann man das ja auch, wenn man in Büchern und Comics von seinen Helden der Kindheit liest oder ihre Abenteuer sogar hautnah im Kino miterleben kann.

Die Helden der Kindheit wandeln sich im Laufe der Zeiten, aber alle haben etwas gemeinsam: Für Kinder ist der ein Held, der Schwächen hat wie jeder Mensch, nur, dass der Held der Gefahr ins Gesicht blickt und Schwierigkeiten überwindet. Ob es da um einen Superman geht, der mit übermenschlichen Kräften Leben rettet, oder um eine Pippi Langstrumpf, die sich von Erwachsenen nichts sagen lässt, ist sicher vom Temperament des Kindes, vom Geschlecht und auch vom Umfeld abhängig. Wichtig ist den Kindern nur, dass ihre Identifikationsfigur die Eigenschaften hat, die sie selbst gern hätten.

Manche Helden der Kindheit wachsen mit, so wie man es bei dem Phänomen Harry Potter beobachten konnte. Während die Väter der Potterfans noch ihre heiligen alten Spiderman oder Superman Comichefte horten, haben die Bücher und Filme um den jungen Zauberer die neue Generation beim Aufwachsen begleitet. Denn Harry Potter ist ein Kind wie jedes andere, als er in die große Welt der Zauberei eintritt und dort die unglaublichsten Abenteuer bestehen muss. Zum Helden machte ihn wohl, dass er die gleichen Probleme mit Freundschaften und erstem Liebeskummer hat wie jeder andere Heranwachsende.

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