Als Steuerfreibetrag werden sämtliche Beträge zusammengefasst, die bei der Steuerberechnung nicht berücksichtigt werden. Dies stellt einen Gegensatz zur Freigrenze dar.
Beim Steuerfreibetrag wird nur der Betrag versteuert, der diese Grenze überstreitet. Liegt das Einkommen unterhalb der Grenze, bleibt es von der Steuerpflicht unberührt.
Ein Steuerfreibetrag wurde im deutschen Steuerrecht eingeführt, um eine Vereinfachung bei der Besteuerung zu erreichen.
Das Finanzamt darf sich nicht an jedem Einkommen bedienen. Der Steuerfreibetrag liegt bei Alleinstehenden bei 8.130 Euro und bei Verheirateten bei 16.130 Euro . Wer also weniger Verdient, braucht keine Steuern auf sein Einkommen zu bezahlen. Diese Grenze nennt man Grundfreibetrag oder Steuerfreibetrag. Liegt das Einkommen über der Grenze müssen entsprechend Steuern bezahlt werden. Allerdings wird nur der Teil des Einkommens versteuert, der oberhalb des Steuerfreibetrages liegt. Verdient ein Alleinstehender z.B. 20.000 Euro im Jahr, muss er nur 11.870 Euro versteuern.
In einem Sozialstaat ist es so geregelt, dass wer viel verdienst, auch viele Abgaben zu tragen hat. Am Ende soll er aber mehr Geld in der Tasche haben (Netto), als jemand der ein geringes Einkommen hat.
Wer monatlich mehr Geld zur Verfügung haben möchte, hat die Möglichkeit sich einen Steuerfreibetrag auf seine Lohnsteuerkarte eintragen zu lassen. So kann das Nettogehalt gesteigert werden. Allerdings sind dafür die Nebenkosten entscheidend, die man zuvor von der Steuer absetzen konnte. Hat man z.B. dieselben Fahrtkosten wie im letzen Jahr, kann man sich sein Geld schon im laufenden Jahr zurückholen. Durch den Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte zahlt man so im Monat automatisch weniger Steuern.

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