Zu einem bestimmten Anlass trägt man auch entsprechende Kleidung. Das ist durch den sogenannten Dresscode festgeslegt. Dresscodes gibt es viele. Heutzutage sind sie weniger streng als früher, aber immer noch gibt es gewisse Dresscodes, die einfach unumgänglich sind.

Zum Beispiel trägt man einen Frack nie vor 18 Uhr, man trägt ihn ohne Gürtel und auch eine Armbanduhr dazu ist ein No-Go. Der Anlass, zu dem man sich kleidet, gibt meistens schon Hinweise auf die gewünschte Kleidung. Zu einer Hochzeit sollte man sich festlich kleiden. Bei einer Abendgala trägt die Frau meist elegante Abendkleider und zu einem Cocktailkleid trägt man mit Sicherheit keine Turnschuhe.Es gibt Anlässe, zu denen man ohne die gewünschte formelle Kleidung gar nicht zugelassen wird.

Früher wurde teilweise auf der Einladung vermerkt, was die Gäste zu tragen hatten. Ein Smoking für die abendliche Hochzeitsfeier oder der dunkle Anzug zu einer Beerdigung sind die gängigen Kleidungsstrücke. Mit dem „White Tie“ ist der schwarze Frack mit weißer Weste und weißer Fliege gemeint. Hinter dem „Black Tie“ verbirgt sich die Ansage einen Smoking zu tragen und hinter dem „Cutaway“ oder „Morning Coat“ verbirgt sich der sogenannte Schwalbenschwanz, ein Gehrock, bei dem die Ecken abgeschnitten sind. In Großbritannien gehört bei den Damen oftmals ein Hut zur richtigen Garderobe und wird in einigen Einladungen ausdrücklich gefordert. Hierbei sollte auch erwähnt werden, dass Großbritannien in Punkto Mode immer einen Schritt voraus ist. Nicht umsonst sind zum Beispiel Marken wie Boden auch bei uns enorm beliebt.

Hinter dem Code „Business offiziell“ verbirgt sich ein dunkler Anzug mit dunkler Krawatte und dunklen Schuhen. Mit einem hellen Leinenanzug liegt man hier also total falsch. Dieser Code wird oft für Anlässe im Berufsleben verwendet und man sollte sich tunlichst dran halten. Bei „Business Casual“ kann die Kravatte ruhig im Schrank bleiben. Hier sind gut sitzende Poloshirts mit Flanellhosen gemeint oder ein heller Leinenanzug. Selbst dunkle Jeans sind erlaubt. Etwas trügerisch ist der DresscodeCome as you are„. Getragen wird hier auf jeden Fall Businesskleidung. Gemeint ist mit dem Code, dass man sich für den Abend nicht extra umziehen muss und somit kommen kann, wie man gekleidet ist. Eine Kravatte darf man aber auf jeden Fall noch anlegen. Dresscodes hin oder her. Bis auf einige sehr spezielle Anlässe bleibt es heutzutage jedem selber überlassen, was er tragen möchte und allzu formelle Vorschriften gibt es kaum noch. Man sollte allerdings darauf achten, dass die Garderobe dem Anlass gerecht wird.

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