Radfahren macht nicht nur Spaß, es ist leider auch nicht ganz ungefährlich. Vor allem im regen Straßenverkehr kann es auch bei Radfahren schnell zu einem Unfall kommen, sofern einige Sicherheitsregeln nicht beachtet werden.
Was viele Radfahrer gerne missachten ist, dass auch sie sich der Straßenverkehrsordnung beugen müssen. Das bedeutet, dass Regeln wie „Rechts vor Links“ usw. auch von Fahrradfahrern beachtet werden müssen. Zudem ist es Pflicht, sich möglichst nur auf den gekennzeichneten Fahrradwegen fortzubewegen, per Handzeichen klar zu machen, wenn man abbiegen möchte und natürlich muss beim Radfahren auch auf Ampeln und Fußgängerüberwege geachtet werden. Die Sicherheit von anderen Verkehrsteilnehmer darf durch das Radfahren nicht beeinträchtigt werden.

Neben einem Fahrradhelm gibt es noch andere Maßnahmen, die zum eigenen Schutz und dem Schutz von anderen ergriffen werden können. So sollte das Fahrrad stets eine funktionierende Klingel besitzen. Diese kann benutzt werden, wenn zum Beispiel Fußgänger den Radweg versperren und man auf sich aufmerksam machen möchte. Auch beim Überholen eines anderen Fahrrads ist die Klingel wichtig, damit der Vordermann sich rechts hält und den anderen vorbeifahren lässt. So lassen sich beim Radfahren viele Konflikte vermeiden.

Um auch nachts sicher unterwegs zu sein, ist es wichtig, dass das Fahrrad mit genügend Reflektoren und Licht ausgestattet ist. Reflektoren sorgen dafür, dass Autofahrer auch im Dunkeln sehen, dass sich ein Radfahrer nähert. Sie werden vom Licht des Autos angestrahlt und werfen das Licht wieder zurück. Ebenso wichig ist das Vorder- und Rücklicht, das bei Nacht angeschaltet werden kann. Beim Radfahren bietet es dem Fahrer selbst ein paar Meter Licht und ist eben auch wichtig, um anderen Verkehrsteilnehmer das Erkennen des Rads leichter zu machen.

Bei Kindern, die radfahren, sollte nie auf einen Helm verzichtet werden und auch Knie- und Ellenbogenschützer sind nicht übertrieben. Außerdem sollten sie Reflektorstreifen auf der Kleidung tragen, zum Beispiel auf der Jacke oder an den Schuhen. Kinder sind beim Radfahren noch nicht so sicher wie Erwachsene, sodass bei ihnen deutlich mehr Vorsichtsmaßnahmen nötig sind. Doch auch einigen Erwachsenen könnte etwas mehr Vorsicht nicht schaden, vor allem in der Dunkelheit. Wer ohne Licht und mit dunkler Kleidung durch die Nacht fährt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er von einem Autofahrer schnell übersehen wird. Kommt es zu einem Unfall, dann hat man in diesem Fall auch schnell Probleme mit der Versicherung.

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