Unsere Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Sie dient nicht nur als Schutz vor äußeren Einflüssen, sondern übernimmt auch wichtige Vorgänge des Stoffwechsels. Umso wichtiger ist daher die richtige Pflege, um Hautprobleme zu vermeiden und das empfindliche Gleichgewicht nicht zu stören.

Zuallererst wäre es einmal wichtig, seinen eigenen Hauttyp zu kennen, so können Hautprobleme schon von Beginn an vermieden werden. Wenn man schon Hautprobleme hat, wäre es ratsam, einen Experten zu Rate zu ziehen. Denn es gibt die unterschiedlichsten Hautprobleme, die nicht alle als chronisch oder angeboren gelten, sondern auch durch falsche Nutzung der Pflegeprodukte entstanden sein können. Da die wenigsten Verbraucher über die Zusammensetzung der Hautpflegeprodukte Bescheid wissen,  gilt der Grundsatz: die Produkte müssen dermatologisch getestet worden sein.

Aber auch ein Zuviel an Pflege kann Auslöser für Hautprobleme sein, weil es die natürliche Selbstregeneration der Haut stört und sie dadurch ihr Gleichgewicht verliert. Das Reinigen der Haut morgens und abends sollte ein wesentlicher Bestandteil der Hautpflege sein, hierbei werden Schweiß, Make up und andere Unreinheiten entfernt. Dafür kann eine spezielle, natürliche Reinigungsmilch verwendet werden, die danach gut mit Wasser abgespült werden sollte. Wer bereits Hautprobleme hat, sollte Ausschau nach einer Reinigungsmilch ohne Zusatzstoffe halten, diese reizt die Haut nicht unnötig. Tägliches Duschen, vor allem im Sommer ist sicher sinnvoll, aber sollte man dennoch darauf achten, ein mildes, wenn nicht sogar naturbelassenes Duschgel zu verwenden, das den Säuremantel der Haut nicht schädigt. Der optimale P-H Wert von Pflegeprodukten liegt bei 5,5 und ist in diesem Bereich hautneutral und gut verträglich.

Ein weiterer Faktor, der Hautprobleme hervorrufen kann, ist die UV-Strahlung der Sonne, die von der Tageszeit, der geographischen Lage sowie der Jahreszeit abhängt. Die UV-Strahlung kann die Haut massiv schädigen und verdient daher erhöhte Aufmerksamkeit. Hierfür sind im Handel die unterschiedlichsten Sonnencremes erhältlich, dabei ist es hilfreich auch hier seinen Hauttyp zu kennen. Wer unsicher ist, der nimmt einen höheren Schutzfaktor, der auch für Kinder und Menschen, die sich lange in der Sonne aufhalten, empfehlenswert ist. Denn ein hoher Schutzfaktor kann Sonnenbrand, Hautrötungen oder Blasenbildung vorbeugen. Auch Menschen mit sehr empfindlicher Haut profitieren von einem hohen Sonnenschutzfaktor. In Apotheken oder Bio-Märkten sind vor allem natürliche und pflanzliche Pflegeprodukte erhältlich. Im Großen und Ganzen gilt, es ist gut seinen eigenen Hauttyp zu kennen, sowie den PH-Wert des Produkts. Je natürlicher, desto besser und schon lassen sich Hautprobleme bewusst vermeiden.

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