Das Phänomen Fußball – Leidenschaft vieler Männer

Jeden Samstag um 15:30 Uhr zieht es eine Vielzahl von Männern vor den Fernseher oder ins Stadion um Fußball zu schauen. Ob alleine, in kleiner Runde mit Freunden oder unter tausenden Menschen im Stadion, es ist und bleibt ein Magnet für Männer. Doch warum ist dieser Sport die größte Leidenschaft von so vielen Männern?Das Phänomen Fußball ist seit Jahrzehnten unvermindert beliebt, obwohl sich Regeln, Stadien, Taktiken, Spielweisen und vieles mehr geändert haben. Doch die Charakteristika sind geblieben: es ist eine schnelle, athletische, aggressive, aber auch relativ einfache Sportart, die auch nicht-austrainierte Menschen betreiben können. Es kommt hinzu, dass Fußball nicht von zu vielen und zu komplizierten Regeln beherrscht wird. Viele sind in einem Fußballverein angemeldet, Andere spielen in ihrer Freizeit auf Wiesen oder Ähnlichem. Um mit Anderen Fußball zu spielen, braucht es nur einen geeigneten Platz, einen Ball und zwei Tore.

Männer sehen im Fußball eine typische Männer-Sportart. Harte Zweikämpfe, Einsatz und Wille sind Attribute, die von Männern gerne gesehen und vom Fußball repräsentiert werden. Besonders die Zweikämpfe werden so intensiv geführt, wie in keiner anderen Sportart.

Fußball bedeutet aber vor allem Emotionen zeigen, sowohl von Spielern und Trainern, als auch von den Fans. Ob Verzweiflung, Freude, Anspannung, Wut oder Ernüchterung, jeder Fußballfan erlebt diese Emotionen in jedem Spiel. Wilde Diskussionen über Schiedsrichterentscheidungen, das laute Anfeuern der eigenen Mannschaft oder Schmährufe gegen gegnerische Fans oder Spieler gehören einfach dazu. Auch wenn Männer einmal über das Ziel hinausschießen, nimmt es ihnen unter Ihresgleichen niemand richtig übel. Die Unberechenbarkeit und Einzigartigkeit eines Spiels schürt solche Emotionen, bei denen Männer nicht zu feige sind sie unter Gleichgesinnten auszuleben.

Fußball verbindet Komponenten, wie Emotionen, Unberechenbarkeit, Härte und Diskussionspotenzial, die für Männer wichtig sind. Hinzu kommt, dass viele Männer dieser Sportart selbst nachgehen, weil ihre Väter und Großväter dies bereits getan haben.

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