Keep Surfing ist nicht nur der internationale Gruß der Surfer, sondern ein Lebensmotto und der Lebensinhalt vieler Surfer.

Der Ursprung des Surfens reicht weit in die Vergangenheit zurück: Die ersten waren vermutlich die Polynesier vor etwa 4000 Jahren, doch die Hawaiianer waren diejenigen, für die der Sport nicht nur eine Freizeitbeschäftigung blieb. Das Surfen ging weit darüber hinaus und gewann auch eine kulturelle und spirituelle Bedeutung.

Und genau das bedeutet auch „Keep Surfing“. Wörtlich übersetzt heißt es so viel wie: surfe weiter. Keep Surfing bedeutet aber auch bei jeder Tages- und Nachtzeit zu surfen, im Urlaub zu surfen, Surfer-Klamotten und Surfer-Marken zu tragen, Surf-Zeitschriften zu lesen und sich mit Boards und dem Board-Sport an sich zu beschäftigen… Es bedeutet auch Mut zu beweisen und das Leben zu genießen.

Keep Surfing ist eine Leidenschaft, eine Begeisterung, eine Inspiration

Das Lebensmotto „Keep Surfing“ wird auch im gleichnamigen Doku-Film von Björn Richie Lob vom Mai 2010 dargestellt. Dieser fantastische und inzwischen international bekannte Film portraitiert einige bekannte Fluss-Surfer vom Münchener Eisbach, wie zum Beispiel die Münchener Surflegende Dieter Deventer. Er war einer der ersten Fluss-Surfer überhaupt und begann das Surfen auf der stehenden Welle vor etwa 35 Jahren. Der Film begeistert durch Szenen der ersten Momente und lebt von unterhaltsamen Ausschnitten gefilmt mit Handkameras und mitreißenden Einstellung von Boardkameras. Coole Moves, freakige Musik und durchgeknallte Surfer, auch das bedeutet Keep Surfing. Gedreht wurde sowohl am Eisbach München als auch an anderen Flüssen und Stränden weltweiter Surferparadiese, wie Bali, Sardinien, Frankreich und Tahiti. Mit wenig Budget. Über Jahre hinweg. Keep Surfing zeigt eine Surfszene weitab von Weltmeeren mit Portraits Münchener Pioniere und internationaler Surf-Profis. Der Film bietet Einblicke in eine faszinierende Surferszene, lebt durch die Verrücktheit und Freiheitsliebe der Surfer und gewann inzwischen mehrere nationale und internationale Preise.

Unter den Surfern selbst ist die Dokumentation natürlich längst ein Kult-Film, schließlich kennen sich die Surfer untereinander und auch Gelegenheitssurfer können ihren Idolen ein Stück näher kommen. Allein die 17.000 Unterschriften für die Legalisierung der Eisbach-Welle zeigt das beeindruckende Surf-Interesse vieler Fans. Zeitgleich mit dem Film wurde das River-Surfen nach 35 Jahren inmitten der Stadt München endlich offiziell erlaubt. Also: Lasst uns Wellenreiten gehen!

Keep Surfing, der internationale Surfergruß, beschreibt genau so wie auch der Film, die eindrucksvolle Kultur und Seele des Surfens.

Keep Surfing!

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