Die Kubakrise beschreibt die Konfrontation zwischen den USA und der Sowjetunion, welche beinahe zu einem erneuten Weltkrieg eskaliert wäre.

Die damals beteiligten Oberbefehlshaber während der Kubakrise waren John F. Kennedy (USA), Nikita Chruschtschow auf Seiten der Sowjetunion und Fidel Castro (Kuba).
Nach dem zweiten Weltkrieg begann ein heftiges Wettrüsten zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der UdSSR was schlussendlich in der Kubakrise endete. Die USA konnte Nuklearraketen in der Türkei stationieren, was ein Vorsprung gegenüber der Sowjetunion schaffte.

Nachdem Fidel Castro 1959 die Macht erlangte, kooperierte die Sowjetunion gegen den Willen von John F. Kennedy immer mehr mit Kuba. Deshalb plante die USA einen Spionage-Plan, welcher allerdings 1961 in der Schweinebucht fehlschlug. Von den Amerikanern unentdeckt, verfrachteten die Sowjets Nuklearrakten nach Kuba.

Die Entdeckung der Militärbasen durch die amerikanischen Fliegertruppen kann als Start der Kubakrise angesehen werden. Kennedy forderte Nikita Chruschtschow sofort nach der Entdekcung auf die Raketen abzuziehen. Anfang allerdings ohne Erfolg.

Nach zahllosen Beratungsgesprächen und Diskussionsrunden an den US-amerikanischen Regierungstischen entschied man sich schließlich die Schiffe auf dem Kurs nach Kuba zu blockieren (eine sog. Seeblockade). Dadurch sollte die weitere Anlieferung von schweren Geschützen verhindert werden. Die USA platzierte Schiffe in den Gewässern vor der kubanischen Küste. Das Aufeinandertreffen der beiden Großmächte auf See blieb allerdings Gott sei Dank ohne weiter folgen. Dennoch hätte eine Eskalation der Kubakrise wohl einen dritten Weltkrieg ausgelöst.

Schlussendlich einigte man sich darauf, dass die Sowjetuntion ihre Raketen abziehen, wenn die USA ihre Waffen aus der Türkei abzieht. So geschah es dann schließlich auch und die Welt konnte vor einem dritten Krieg bewahrt werden. Damit endete die Kubakrise am 28. Oktober 1962 und dauerte somit nur 14 Tage.

Resultierend daraus wurde von den beiden Supermächten das sogenannte Rote Telefon zwischen Washington und Moskau eingerichtet um eine erneute „Kubakrise“ auszuschließen. Zusätzlich einigte man sich zu Sicherheit auf gegenseitige Rüstungskontrollen um eine erneute Eskalation vermeiden zu können.

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