Mit Tablet, Smartphone und Projektor unterwegs präsentieren

Multi Media ProjectorFoto ©Bigstock

Jeder Konferenz-, Schulungs- oder Veranstaltungsraum ist in der Regel mit einem Projektor/Beamer ausgestattet oder einem TV als Großbildleinwand. Doch häufig sind diese Geräte nicht mit dem Smartphone oder Tablet kompatibel.
Doch die heutigen mobilen Projektoren und auch festinstallierte sind dazu ohne Probleme in der Lage. Doch, besonders wer viel unterwegs ist, für Veranstaltungen, Präsentationen oder Schulungen arbeitet gern mit seinem eigenen Gerät, da diese Technik ihm vertraut ist oder aber da in dem betreffenden Raum kein Projektor/Beamer vorhanden ist. Doch dafür ist ein handlicher und benutzerfreundlicher Projektor nötig, um auch einmal spontan eine Präsentation vorzutragen.

Die Hersteller haben sich dazu Gedanken gemacht und einige Geräte auf den Markt gebracht, nur einen Bruchteil von einem normalen Projektor wiegen. Zum einen werden die Pico-Projektoren angeboten, die kleinen Mini-Beamer für unterwegs, welche fast in jede Jackentasche passen. Der Nachteil hier ist, dass allerdings Einbußen in der Leistung hingenommen werden müssen. Wer auf Leistung wert legt, der sollte dann eher auf die mobilen Projektoren zugreifen, die für den mobilen Einsatz im Business-Bereich konzipiert wurden, aber dafür auch etwas größer sind, aber dennoch kompakter als die für den Festeinsatz.

Der mobile Projektor

Wie der Name schon sagt, diese Geräte bieten eine gewisse Mobilität und das ist besonders im Geschäftsbereich des Öfteren gefragt, da solch ein handlicher und benutzerfreundlicher Projektor stets mit auf Reisen genommen werden kann. Vor allem spielt das Gewicht hier eine entscheidende Rolle. Viele der mobilen Geräte sind so klein, dass sie neben dem Laptop in die Tasche passen und daher werden diese Geräte auch oftmals als Laptop-Beamer bezeichnet. Besonders bei solch einem Gerät sollte beim Kauf darauf geachtet werden, über welche Grundauflösung das Laptop verfügt, sodass der passende Projektor ausgewählt wird. Die meisten Laptops verfügen in der heutigen Zeit über eine Widescreen-Auflösung und daher handelt es sich bei den Geräten dann nicht um einen Präsentationsbeamer, sondern um einen Multimedia Beamer. Dieser ermöglicht es dann auch, nach Feierabend im Hotel oder im Büro einen Film anzuschauen in optimaler Auflösung.

Eine weitere besondere Eigenschaft von diesen Geräten ist, dass sie Daten bzw. Dateien von USB-Sticks abspielen können, wobei die meisten Geräte nur Bilddateien im JPEG-Format verarbeiten können. Die neueren Geräte können allerdings auch schon Dateien wie PDF oder PowerPoint wiedergeben. Besonders letztere Funktion ist bemerkenswert, denn dann kann die Präsentation auf dem USB-Stick mit sich geführt werden und das Laptop kann im Hotel oder Büro verbleiben.

Eine weitere Funktion dieser handlichen Geräte ist, dass sie teilweise auch WLAN bieten. Der Vorteil hier ist, dass man nicht auf ein VGA oder HDMI-Kabel angewiesen ist, welches man vom Notebook zum Beamer legen muss. Somit ist man weniger gebunden. Allerdings ist der Nachteil, dass die Übertragungsrate nicht so hoch ist wie bei dem reinen WLAN-Netzwerk, doch es reicht aus, um Bilder, Texte und kleinere Präsentationen zu übertragen. Kurz gesagt die mobilen Geräte bieten trotz ihrer praktischen und mobilen Form eine Fülle von Features und praktischen Eigenschaften.

Der Mini-Projektor

  • Portable – eine mobile Videoprojektion
    Bei den portablen Mini-Beamern handelt es sich im Grunde um „geschrumpfte“ Videoprojektoren, welche wesentlich kleiner und leichter gebaut sind, als ihre Kollegen in den Konferenzräumen. Im Schnitt wiegen sie zwischen 100 und 300 Gramm und haben eine Größe von circa 100 Millimeter. Größere Varianten wiegen rund 1 Kilogramm. Vor allem für den Einsatz im beruflichen Alltag eignen sich diese Geräte hervorragend, wenn Präsentationen und Schulungen an unterschiedlichen Orten durchgeführt werden und man sich nicht darauf verlassen will, ob ein Projektor/Beamer vor Ort ist.
  • Mit und ohne PC projizieren
    Wenn ein handlicher und benutzerfreundlicher Projektor angeschafft werden soll, dann sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
    • Die Anschlüsse: für VGA, Composit, HDMI oder andere
    • Eventuell USB-Anschluss
    • Gegebenenfalls sogar ein Flash-Speicher
  • Die Leuchtkraft
    Hier müssen abstriche gemacht werden, denn die Minibeamer verfügen über weniger Leuchtkraft als die großen Kollegen. Die großen Projektoren/Beamer weisen eine Lumenkraft ab 1500 aufwärts an, während die mobilen Geräte nur zwischen 100 und 300 ANSI-Lumen aufweisen. Jedoch reichen diese Werte für den mobilen Einsatz vollkommen aus.

Schick, praktisch und flexibel

Allerdings wird das Notebook immer mehr von den Anwendern durch Tablet und Smartphone ersetzt, denn es ist nicht nur praktischer und flexibler, sondern ist auch chic. Meist fehlt aber den Tablets oder dem Smartphone teilweise der passende Anschluss, um seinen Inhalt an den Beamer zu senden. Damit dieses Manko umgangen werden kann, haben sich die Hersteller verschiedene Strategien einfallen lassen.

  • Aufsätze:
    Diese Aufsätze können das Tablet oder das Smartphone in einen mobilen Beamer verwandeln, womit die Anbindung an einen festinstallierten Projektor/Beamer entfällt. Allerdings gibt es einen Nachteil, diese Aufsteck-Aufsätze bieten in der Regel nur eine geringe Auflösung und auch die Lichtstärke lässt zu wünschen übrig. Sollte die Präsentation in einem hellen Büro stattfinden, dann ist nur schwer zu lesen, was projiziert wird.
  • Das Smartphone als Beamer:
    Wenn Tablet oder Smartphone mit einem Beamer verbunden werden oll, dann kann das über zwei Möglichkeiten geschehen: Erstens, die Verbindung wird über WiDi / Miracast hergestellt oder zweitens, es wird über den integrierten HDMI-Anschluss angeschlossen.

Kurz gesagt, es ist dank der heutigen Technik möglich, das Notebook/Laptop zu Hause im Büro zu lassen, wenn eine Präsentation oder Schulung abgehalten werden soll. Doch zur Sicherheit sollte immer ein MHL- sowie ein HDMI-Kabel mit dabei sein, denn nicht jeder Beamer/Projektor verfügt über alle Anschlüsse.

Die Pico-Projektoren

Ein handlicher und benutzerfreundlicher Projektor ist ein Pico-Projektor, der von verschiedenen Herstellern angeboten wird. Er ist leicht und passt fast in jede Jackentasche. Hersteller wie Asus, Acer, Phillips, Samsung, Optoma und andere bieten diesen kleinen handlichen Projektor/Beamer an der zu einem Preis von circa 300 – 500 Euro erhältlich ist. Die Pico-Projektoren bieten zudem HDMI Eingänge, eine Audiobuchse oder einen integrierten Lautsprecher. In der Regel laufen die Geräte über einen Akku, der eine durchschnittlich eine Laufzeit von rund zwei Stunden bei Dauerbetrieb garantiert.

Bildquelle:
BigStock y Maurice Gast, Stock Foto 1393289

Ähnliche Beiträge

Keine Kommentare

Keine Kommentare bisher.

Diesen Beitrag kommentieren