Black Friday – ein schwarzer Tag?

Der Black Friday in Deutschland (Quelle: Bigstock-ID-50739068-by-duallogic)Foto ©Bigstock

Wer den Black Friday nur wörtlich übersetzt und zu dem Schluss kommt, das sei ein besonders negatives Datum, liegt total falsch. Wer bei dem Begriff an einen Börsencrash denkt, ebenfalls. Am Black Friday lohnt es sich inzwischen auch in Deutschland nach Schnäppchen zu schauen, denn die Bezeichnung steht für den umsatzstärksten Tag im Jahr des Einzelhandels in den USA.

Aus Amerika importiert – zum Glück für alle Verbraucher!

Thanksgiving fällt in den USA traditionell auf den vierten Donnerstag im November. An diesem Tag wird in allen Haushalten gefeiert, der übliche Truthahn kommt auf den Tisch, es werden Dankgebete für alles Gute des letzten Jahres gesprochen. Thanksgiving, das im weitesten Sinne an unser Erntedankfest erinnert und auf die Pilgerväter zurückgeht, ist das wichtigste Fest in den USA. An diesem Feiertag haben alle – soweit möglich frei. Und den Freitag danach, an dem viele Arbeitnehmer immer noch Urlaub machen, bezeichnet man als Black Friday. An diesem besonderen Freitag beginnt das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel. Viele Händler läuten es ein, indem sie besonders attraktive Angebote auf den Markt werfen. Der schwarze Freitag ist der absolut umsatzstärkste Tag im Jahreskreis für den Einzelhandel – ein wichtiges Datum also, um Geld zu verdienen für die einen, um Geld zu sparen für die anderen.

Ein paar Theorien dazu, woher der komische Name stammt

Black Friday heiße der Tag, weil die Händler vom ständigen Geldzählen buchstäblich schwarze Finger bekämen, sagen die einen. Der Name stamme daher, dass der Einzelhandel an diesem Datum aus den roten Zahlen herauskommt und endlich schwarze Zahlen schreiben, also Gewinne verbuchen kann, sagen andere. Eine weitere Theorie lautet, die Polizei von Philadelphia habe vor etwa 50 Jahren den Freitag schwarz genannt, weil damals in der City ein derartiger Ausnahmezustand herrschte, dass es für die Ordnungshüter eben ein schwarzer Tag war wegen langer Staus, vieler Unfälle und überfüllter Straßen.

Für Verbraucher und Händler eher ein „Golden Friday“

Am Freitag nach Thanksgiving startet, wie schon erklärt, das Weihnachtsgeschäft in den Vereinigten Staaten. Und es beginnt mit einer wahren Rabattschlacht! In dem Bestreben, die Kundenströme in ein bestimmtes Geschäft zu locken, überbieten sich in den USA seit vielen Jahren die Einzelhändler mit tollen Schnäppchenpreisen. Auf der Jagd nach Sonderangeboten heißt es inzwischen früh aufstehen und lange durchhalten! Es gibt namhafte Stores, die schon um Mitternacht oder 4 beziehungsweise 6 Uhr in der Früh aufmachen. Viele bleiben dann auch bis Mitternacht geöffnet. Szenen, die sich in Deutschland früher im Sommerschlussverkauf abgespielt haben, sind dann zu sehen: Da campieren Kunden über Nacht vor Läden mit attraktiven Angeboten. Es erfolgt bisweilen ein regelrechter Sturm auf Geschäfte, tumultartige Szenen an Wühltischen fordern den Sicherheitsservice. Beide Seiten profitieren von diesem Kaufrausch: Die Händler schreiben Rekordergebnisse und die Kunden können unglaublich günstig shoppen!

…und was haben wir davon?

Inzwischen können wir in Deutschland beim Black Friday mitmachen und als Kunden ebenfalls von tollen Rabattaktionen profitieren. Das begann 2009: Damals hat die Firma Apple die Rabatte aus ihren Apple Stores in den Staaten kurzerhand nach Deutschland importiert! Inzwischen wird der Black Friday immer mehr zu einem internationalen Phänomen. Das ist angesichts global agierender Handelskonzerne eigentlich nur konsequent. Auch in Deutschland setzen mehr und mehr Unternehmen darauf, an diesem schwarzen Freitag mit Rabattaktionen Käufer zu locken und diese möglichst zu binden. Schließlich beginnt auch hierzulande das Weihnachtsgeschäft Ende November. Dann werden die Innenstädte weihnachtlich beleuchtet, die Weihnachtsmärkte locken – und die Sonderangebote des Handels auch!

Oberstes Schnäppchengebot: bloß nichts verpassen per App!

Man muss wirklich kein Geizkragen sein, um sich zu ärgern, wenn man erfährt, dass man ein tolles Sonderangebot einfach verpasst hat. Es ist allerdings nicht wirklich einfach, sich einen guten Überblick zu verschaffen, wo besondere Rabattaktionen locken und helfen, mit dem begrenzten Budget einfach ein paar Wünsche mehr zu erfüllen. Wie soll man sich in der Rabattschlacht orientieren? In Bezug auf den Black Friday hilft eine App. Die kann man sich kostenlos herunterladen und damit sicher sein, alle notwendigen Informationen zum Schwarzen Freitag 2014 pünktlich und übersichtlich zu bekommen. Es versteht sich von selbst, dass Apple als Initiator der Black Friday-Aktionen in Deutschland wieder ganz vorn mit superattraktiven Angeboten dabei ist.

Viele Händler machen mit!

Es gibt nach dem Startschuss durch Apple für den deutschen Markt bereits viele Händler, die bei den Rabattaktionen zum Schwarzen Freitag mitmachen. Amazon beispielsweise bietet seinen Kunden nicht nur einen besonderen Rabatttag, sondern gleich eine ganze Woche voller Schnäppchen! Der Konzern RWE offeriert intelligente Lösungen rund um das Thema Wohnen und Energie. Zalando beteiligt sich ebenfalls mit seinem Sortiment. Wer mehr auf Bücher steht, findet bei Audible tolle Hörbücher. Weitere große Shops und Unternehmen, die am Black Friday 2014 teilnehmen, sind:

  • Baby-Markt
  • Brandlots
  • Saturn
  • Blue Tomato
  • Lensbest
  • Westwing 
  • PEARL
  • Mirapodo
  • SCHIESSER
  • EQUIVA
  • Son
  • WIRKAUFENS
  • Weisshaus Shop
  • Record Store Day

Durch das große Spektrum an Teilnehmern auf Händlerseite sind unglaublich viele Bereiche auf der Angebotsseite für interessierte Kunden abgedeckt – es lohnt sich also auf jeden Fall, zum Black Friday nach Schnäppchen zu suchen, weil wirklich für jeden etwas dabei ist.

Der Black Friday ist wirklich für alle da

Das Beste am Schwarzen Freitag ist die Tatsache, dass er für alle da ist. In den Genuss der Angebote kann jeder kommen. Niemand muss einem Shoppingclub beitreten oder eine Art Mitgliedsausweis für den Großhandel haben. Es reicht einfach, sich über das Web beziehungsweise die App informieren zu lassen und schon kann man mitmachen. Ein bisschen Einsatz muss jedoch trotzdem sein: Im letzten Jahr hat beispielsweise Amazon in seiner Schnäppchenwoche mit Blitzangeboten gelockt, die nur zwei Stunden lang verfügbar waren. Es gibt deshalb die Möglichkeit, sich 12 Stunden vor Erscheinen eines Angebotes über einen Newsletter über dessen Art und Preis informieren zu lassen. Also: mit Plan in die Rabattschlacht am 28.11.2014 – und viel Erfolg!

 

Bildquelle: Bigstock-ID: 50739068 by duallogic

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