Das Studentenleben in Berlin will finanziert werden

Fast jeder Student hat einen Nebenjob (Quelle: Bigstock-ID-72443317-by-katatonia82)Foto ©Bigstock

In der Bundeshauptstadt Berlin zu leben und zu studieren ist für viele Studenten so interessant, weil hier die Auswahl an Universitäten und Fakultäten besonders groß ist. Außerdem bietet Berlin, als eine europäische Metropole, ein abwechslungsreiches Leben für Studenten. Jeder Student, der das erste Mal nach Berlin kommt, muss sich zunächst einmal orientieren und zurechtfinden. Die Stadt ist knapp neunhundert Quadratkilometer groß und in 12 Stadtbezirke sowie acht Dutzend Ortsteile gegliedert.

Berlin ist ein zweischneidiges Schwert für Studenten

In Berlin sind an mehreren Dutzend staatlichen sowie privaten Universitäten, Hochschulen, Akademien und Kollegs über zweihunderttausend Studenten immatrikuliert; etwa die Hälfte von ihnen studieren an der :

  • Freien Universität Berlin (FUB)
  • Humboldt-Universität zu Berlin (HUB)
  • Technischen Universität Berlin (TUB)
  • Universität der Künste Berlin (UdKB)
Knapp vier Dutzend Studentenverbindungen sorgen an den Universitäten und Hochschulen in Berlin für studentischen Zusammenhalt und Tradition. Unter den bundesweiten Eliteuniversitäten ist Berlin regelmäßig mit ein oder zwei Hochschulen vertreten. Es gibt buchstäblich keinen Studiengang, der hier in Berlin nicht angeboten wird. Die Kehrseite dieser positiven Studiensituation sind die Unterkunft und der Lebensunterhalt für die Studenten. Wohnraum ist knapp und teuer. Immer wieder werden alternative Wohnideen getestet und probiert. Der Student muss selbst innovativ und ideenreich sein, um sich seinen Lebensunterhalt mit Jobs in Berlin sichern zu können. Der Zeitaufwand für Fahrten von der Studentenwohnung hin zum Studienort ist groß. In den äußeren Stadtteilen ist die Unterkunft deutlich billiger. Im Gegenzug muss man dafür mehrstündigen Zeitaufwand für die Hin-/Rückfahrt in Kauf nehmen. Hinzu kommt der Aufwand für einen oder auch mehrere Studentenjobs zur Deckung der monatlichen Lebenshaltungskosten. Kurz gesagt: Das Studentenleben in Berlin ist zwar schön, aber nicht einfach.

Ohne Job kein Studium

Sofern der Student keinen monatlich regelmäßigen Scheck von Zuhause geschickt bekommt, muss er sein Studium in Berlin selbst finanzieren. Das heißt, Monat für Monat jeweils mehrere hundert Euro zu generieren. Der Student organisiert und managt sich selbst. Er muss auf Jobsuche in Berlin gehen, um aktuelle Jobs für Studenten in Berlin zu finden. Studentenjobs sind nur in seltenen Fällen eine auf längere Zeit gesicherte Einnahmequelle. Das bedeutet hohe Fluktuation und ein permanentes Jobhopping. Vor diesem Hintergrund ist jeder Student in Berlin erfreut darüber, wenn ihm ein dauerhafter, seriöser und gut bezahlter Studentenjob angeboten wird. Neben dem eigenen Können des Studenten gehört dazu sicherlich auch etwas Glück. Nichtsdestotrotz muss ihm bewusst sein, dass er den Job auf jeden Fall braucht. Das Angebot an Studentenjobs ist in der Millionenstadt Berlin so groß wie vielfältig. Für den Studenten hat sein Studium die oberste Priorität. Daran müssen sich die Jobs Berlin zeitlich orientieren. Nachtarbeit an der Hotelrezeption ist ebenso willkommen wie der nächtliche Objektschutz für einen privaten Sicherheitsdienst. Taxifahren, Zeitungen austragen, Service in der Gastronomie sowie Jobs bei Logistikunternehmen gehören zu den typischen Studentenjobs in Berlin. Überall dort, wo in drei Schichten rund um die Uhr gearbeitet wird, sind für den Studenten in einer der drei Schichten Jobs zu finden. Die sind mehr oder weniger schön, angenehm oder interessant. Im Vordergrund steht jedoch das Geldverdienen zur Finanzierung des Studiums. Dennoch gibt es in Berlin auch lukrative bis hin zu einmalige, man könnte auch sagen extravagante Jobs. Der Student muss sich dazu eignen und, wie es genannt wird, einige Voraussetzungen mitbringen.

Studentenjob im Adlon und auf Berliner Messen

Ein durchaus realistisches Beispiel ist der Studentenjob im Adlon, oder auch in einem der zahlreichen anderen Berliner Luxushotels. Der Hotelbetrieb läuft rund um die Uhr, und dementsprechend ist der Personalbedarf in jeder einzelnen Abteilung. Vom Zimmerservice über die Hotelverwaltung, das Restaurant, die Hotelbar bis hin zum Bell-Boy gibt es vielerlei Studentenjobs in einer angenehmen bis hin zu luxuriösen Atmosphäre. Schon bei der Ankunft an seinem Studienort Berlin, oder auch schon vorher, sollte sich der Student bei mehreren unterschiedlichen Agenturen registrieren. Ob Messe- oder Modelagentur, ob Fitnessstudio, Aushilfe im Sportverein als Übungsleiter oder für den Nachhilfeunterricht – der Aufbau eines dichten Netzwerkes für Jobs Berlin beginnt bestenfalls schon einige Monate vorher. Auch für den Studentenjob gilt, dass Angebot und Nachfrage zueinander passen müssen. Der Job muss ausführbar und gleichzeitig geldbringend sein. Im Fokus steht nach wie vor das Studium mit dem erfolgreichen Studienabschluss. Ansonsten sind BAföG und berufliche Zukunft gefährdet.

Wachsamkeit bei Studentenjobs ist geboten

Bei der Auswahl von Studentenjobs muss einiges Grundsätzliche beachtet werden. Der Student ist ein Vertragspartner, der sich nicht ausnutzen lassen darf. Solche schwarzen Schafe auf der Arbeitgeberseite gibt es auch in Berlin. Ein Minijob muss vom Arbeitgeber bei der Minijobzentrale angemeldet werden. Dadurch ist der Student als Minijobber während der Berufsausübung unfallversichert. Außerdem gilt die Zeit des Minijobbens als eine rentenversicherungspflichtige Beschäftigungszeit. Das kann in späteren Jahrzehnten hilfreich sein, wenn im Hinblick auf einen Rentenanspruch die Lebensarbeitszeit addiert wird. Barzahlungen für den Studentenjob sollten die absolute Ausnahme bleiben. Üblich sind bargeldlose Überweisungen von Girokonto zu Girokonto, also vom Firmenkonto des Arbeitgebers auf das Studentenkonto. Und bevor der Student einen unterbezahlten Job annimmt, sollte er die Zeit und den Aufwand in Relation zueinander setzen.

Studentenleben in Berlin genießen

Jeder Student möchte auch positive und angenehme Erinnerungen aus seiner Berliner Studienzeit mitnehmen. Die bieten ihm das sogenannte Studentenleben, also der Kontakt und Umgang mit Kommilitonen, die in derselben oder einer vergleichbaren Situation sind. Berlin ist zwar keine typische Studentenstadt wie Heidelberg, Mainz oder Tübingen. Dennoch gibt es in mehreren Stadtbezirken und zahlreichen Ortsteilen eine Studentenszene. Hier ist das Miteinander deutlich lockerer, legerer, und das Preisniveau niedriger. Charottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Spandau oder Reinickendorf gehören zu den Berliner Stadtbezirken, in deren Ortsteilen die Studenten mit urigen Kneipen, Kino, Kabarett und Diskos vielfältige Gelegenheiten zum Diskutieren und Vergnügen finden.

Fazit

Als Resümee bleibt festzuhalten, dass ein Studium in Berlin interessant, aber aufwändig ist. Dem Studenten wird viel körperliche und mentale Kraft abverlangt, um mehrere Jahre lang parallel zu studieren, zu jobben und den Aufenthalt auch noch zu genießen. Ohne Jobs in Berlin geht das nicht. Der Student muss sich sehr gut organisieren können und diszipliniert sein. Die Möglichkeiten zur Ablenkung vom Studium sind in Berlin besonders groß und vielfältig. Davon darf sich der Student nicht beirren lassen. Eine nachhaltige Wirkung haben allein der Aufenthalt im Hörsaal, das Studieren in der Studentenwohnung, sowie das Jobben zum Gelderwerb. Ein Monat ist schnell herum, aber die laufenden Ausgaben für Unterkunft, Energie, Telekommunikation und Lebensunterhalt müssen finanziert werden. Damit die Ausgaben vom Girokonto abgebucht werden können, müssen regelmäßige Einnahmen gutgeschrieben werden.
Bildquelle: Bigstock-ID: 72443317 by katatonia82

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