Kniffel – wie beim Poker-Spiel

Immer wieder wird die Frage aufgeworfen, ob es richtige Strategien gibt, um beim Kniffel zu gewinnen. Viele behaupten gar, dass es nur ein Glücksspiel ist und man nur aus den Augenzahlen wählen kann, die man tatsächlich wirft.

Jedoch ist es beim Kniffel wie beim Poker-Spiel. Derjenige, der die Wahrscheinlichkeiten kennt und einzuschätzen weiß, hat einen nicht zu verachtenden Vorteil. Nicht umsonst sitzen bei den großen Poker-Turnieren immer wieder die gleichen Spieler am „Final Table“.

Als Beispiel nehme man die Kombination aus 2, 3, 4 und 5. Eine kleine Straße. Jedoch auch eine 33,33-prozentige Chance, die große daraus zu machen – weil man zwei Würfelzahlen gut gebrauchen kann, die 1 und die 6.

Darüberhinaus ist beim Kniffel auch darauf zu achten, den Bonus „oben“ nicht zu unterschätzen. Neben den ganzen schönen Straßen und Paschen, dem Kniffel und dem Full House sehen die Würfe für den oberen Teil langweilig aus und bringen nicht die schnellen Punkte. Diese „kleinen“ Punktzahlen addieren sich jedoch später und wer es gut anstellt, kassiert den Bonus von weiteren 35 Punkten. Hier gilt auch: Vier Sechsen am Anfang nach oben und sich ein Polster aufbauen. Damit kann man dann auch später mal nur eine Drei werfen und den Bonus trotzdem bekommen.

Eine weitere Taktik der Kniffel Gewinner ist, sich immer eine „Hintertür“ offen zu halten. Beispiel: man braucht noch die Fünfer oben und man hat den Dreierpasch noch offen. Nun wirft man zweimal die 6 und zweimal die 5. Nicht sofort auf die Sechser stürzen für einen Dreierpasch. Hier sollte man die Fünfer wählen und sich so die Hintertür offen halten, diese auch oben aufschreiben zu können. Safety-First. Und wenn das alles nicht hilft, ist man sich ja immer noch der größten Hintertür bewusst – die Chance.

Die Devise beim Kniffel lautet also: oben sicher, unten Chancen erkennen und immer schön nach dem Motto Safety-First.

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