So funktioniert die Börse

Der Mechanismus der Börse ist vom Prinzip recht einfach. Die Börse stellt einen Markt dar, auf dem nach Nachfrage und Angebot entsprechende Preise gebildet werden. Dabei wird der Handel nicht von einem Verkäufer und Käufer betrieben, sondern von Händlern.Anleger können z.B. an der Börse Wertpapiere kaufen und sie später wieder verkaufen. Da der Handel nach Regeln läuft, sind hier alle Marktteilnehmer gleich. Durch den Börsenhandel ist ein rascher Verkauf und Kauf von Wertpapieren sicher gestellt. Für Unternehmen bringt eine Börsengang zusätzliches Kapital. Dadurch können z.B. Forschungen, Investitionen oder neue Markterschließungen getätigt werden.

An der Börse werden vorzugsweise Erwartungen gehandelt. In der Regel werden Aktien von Unternehmen erworben, die einen guten oder sehr guten Geschäftsverlauf erwarten. Aber auch wenn Aktien recht günstig sind, werden sie gekauft, in der Hoffnung sie später mit Gewinn verkaufen zu können.
Geht man dagegen von einer schlechten wirtschaftlichen Lage aus, werden Aktien in den meisten Fällen verkauft. Die weltweiten Börsen gelten als Wirtschaftsbarometer für zukünftige Entscheidungen. Bei politischen oder volkswirtschaftlichen Veränderungen reagiert die Börse sehr sensibel.

Die Hauptaufgabe der Börse ist eine aktive Gestaltung des Kapitalmarktes. Sie dient z.B. als Plattform für Unternehmen, Anleger und Banken.
Für viele ist die Börse ein Durcheinander, zudem werden hier sehr viele Fremdwörter benutzt. Die meisten Aktionen laufen hier über Computer. Damit alle Teilnehmer sich auch an die Regeln halten, gibt es eine spezielle Börsenaufsicht, die alle Transaktionen überwacht.

Auch aufgrund von wirtschaftlichen Aspekten braucht die Börse eine Aufsicht. Da es um Unternehmensanteile geht, stehen hier auch viele Arbeitsplätze auf dem Spiel. Wertpapiere werden hier nur virtuell gehandelt. Dabei werden sie von einem Depot zum anderen übertragen.

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1 Kommentar

  1. „An der Börse werden vorzugsweise Erwartungen gehandelt“. Ich denke, an der Börse werden ausschließlich Erwartungen gehandelt.

    Ein Anleger kauft Aktien in der Erwartung, dass die Aktien steigen. Zur gleichen Zeit verkauft sie ein anderer Anleger, weil er erwartet, dass sie nicht mehr weiter steigen werden. Und da viele Börsenteilnehmer viele unterschiedlich Erwartungen haben, kommt es zu Stimmungsschwankungen an der Börse.

    Zugegebenermaßen ist das eine recht psychologische Sichtweise auf die Börse. Vielen geht es vordergründig nur um Zahlen, Daten und Fakten. An der Börse wird gekauft, weil Kennzahlen niedrig oder hoch ausfallen oder Anleger bestimmte Muster erkennen, die sie zum Kaufen oder Verkaufen veranlassen.

    Man könnte auch sagen, an der Börse werden Überzeugungen, Meinungen oder Ansichten gehandelt. Der Begriff „Erwartung“ trifft es aus meiner Sicht aber am besten.

    Kommentar von Rüdiger Skrzypek — 13. November 2012 @ 14:29

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