Mädchen in der Pubertät

Die erste Periode

Für Mädchen beginnt mit der Pubertät ein Lebensabschnitt, in welchem sie viel über sich, ihren Körper und ihre Umwelt lernen und verstehen müssen. Das ist sowohl für das Kind oder besser, den Teenager, als auch für die Eltern keine einfache Zeit.

Das Mädchen fühlt sich oft nicht wohl in seiner Haut, es bemerkt die Veränderungen an sich selbst und kann nicht von heute auf morgen damit umgehen. Das hat oft schlechte Laune zur Folge, die Eltern werden manchmal regelrecht als Feind angesehen. Die erste Periode tritt ein, schon alleine das ist lästig, man möchte eigentlich das es gleich wieder aufhört. Jungs sind nicht mehr nur lästig, oft entwickeln sich die ersten Gefühle, die erste „große Liebe“ wird gefunden und vielleicht schnell wieder verloren – kurz gesagt: das Leben wird zu einem einzigen Chaos und zur Katastrophe.

Mit den Eltern möchten Mädchen nicht über ihre Probleme, den Liebeskummer oder ähnliches reden, dafür eignet sich die beste Freundin viel besser, da sie meist von den gleichen oder ähnlichen Problemen geplagt wird. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo Eltern besonders feinfühlig sein müssen, mit den Launen der Mädchen umgehen lernen und auch einfach mal einsehen sollen, das man nicht bei jedem Problem als Mutter oder Vater helfen kann.

Wie die Pubertät verläuft ist von Mädchen zu Mädchen verschieden, es kann sein, das man das Gefühl hat, das Thema Pubertät läuft an der eigenen Tochter einfach vorbei. Im Gegensatz dazu kann es aber auch passieren, das die Pubertät mit aller Gewalt und allen negativen Erscheinungen zuschlägt. Oft kann man sich schon vor dieser schlimmen Phase darauf vorbereiten: mit Sensibilität und Geduld. Wenn das Mädchen merkt, das die Eltern die Menschen sind, denen man in jeder Lebenslage blind vertrauen kann, wird auch die Pubertät zum kleineren Problem.

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