Jungs in der Pubertät – So gehe ich damit um

Junge

Die Pubertät markiert bei Jugendlichen den turbulenten Übergang vom Kindesalter zum Erwachsensein. Bei beiden Geschlechtern gibt es sowohl körperliche, als auch geistige Veränderungen. Im Kindesalter sind die Körper von Jungen und Mädchen einander sehr ähnlich.  Erst in der Pubertät entwickeln diese sich geschlechtsspezifisch. 

Bei Jungs wachsen jetztunter dem Einfluss von Androgenen Knochen und Muskeln. Die Schultern werden breiter und Körper und Gesicht bekommen kantigere Züge. Ebenso wird bei Jungs der Bartwuchs, der Wuchs der Körperbehaarung, der Wuchs der Schamhaare sowie der Stimmbruch durch den Überschuss von Androgenen und Testosteron ausgelöst.Auch die geistigen Eigenschaften der Jungs ändern sich in der Pubertät. Jungs entdecken die Sexualität und suchen nach Partnern. Für Jungs ist es zeitweise sehr schwer, an etwas anderes als Sex zu denken. Daher kommt es oft zu ungewollten Erektionen.

Schließlich ändern Jungs auch ihr Verhalten. Anderen kommt ihr geändertes Verhalten plötzlich aggressiv und zum Teil auch „machohaft“ vor. Umstritten ist jedoch, ob diese Verhaltensänderungen der Jungs auf Hormone zurückzuführen sind oder lediglich ein „Überspielen“ von Unsicherheiten sind.

Die Pubertät ist für Jungs eine neue, aufregende, aber zum Teil auch sehr schwierige Zeit. Jetzt sind verständnisvolle Eltern gefragt, die ihrem Kind liebevoll und tolerant zur Seite stehen. Dieses ist mit Sicherheit nicht immer ganz einfach, gerade wenn beim Kind eigenartige Verhaltensweisen und merkwürdige Ansichten auftreten. Man sollte darauf achten, dass das Kind keine Grenzen überschreitet. Dann kann man über schlechte Laune, dumme Antworten und andere Frechheiten ruhig einmal „hinwegsehen“. Ignoranz ist hier manchmal die bessere Lösung.

Bestehende Regeln müssen vielleicht neu verhandelt werden. Dieses muss mit dem Kind gemeinsam geschehen. Das Kind muss wissen, dass es seinen Eltern vertrauen kann und umgekehrt genauso. Wer ein gutes Verhältnis zu seinem Kind hat, sollte dieses jetzt nicht durch Intoleranz und Verständnislosigkeit gefährden. Als Eltern sollte man immer daran denken, dass das Kind jetzt eine eigne Persönlichkeit entwickelt und die Pubertät auch nicht bis in die Ewigkeit dauert.

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