Was ist die Schufa?

Schufa

Bei der Schufa, die ausgeschrieben Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung heißt, handelt es sich um ein Unternehmen, was als Auskunftsdatei Daten von Firmen und Privatpersonen sammelt und sie auf Anfrage weiterreicht. Zu den Aufgaben gehört auch, die Auswertung der Schuldverzeichnisse deutscher Amtsgerichte. Die Schufa finanziert sich über die Geldinstitute und Firmen, die Auskünfte einholen. Die eingeholten Informationen sollen das Ziel haben, die Vertragspartner vor Kunden zu schützen, wo eventuell Zahlungsschwierigkeiten, bzw. Überschuldungsgefahr auftreten kann.

Wer einen Ratenkauf, Leasing-, oder Kreditvertrag abschließen möchte, muss in der Regel vorher einer Schufa Auskunft zustimmen, oder der Vertrag kommt nicht zustande.
Die Schufa erfasst alle Daten statistisch und stuft sie in einer Tabelle ein. Alle Merkmale werden mit Punkten bewertet. Das Ergebnis ist der sogenannte Score-Wert. Er kann bei jeder erfassten Firma, oder Person zwischen 0 und 1000 liegen. Je höher der Wert, um so sicherer soll der betreffende bezüglich seiner im Vertrag übernommenen Verpflichtungen sein. Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass der Score-Wert oft falsche Rückschlüsse ergibt und damit leider auch zu einer falschen Beurteilung führen kann.
Alle Eintragungen, die von der Schufa vorgenommen werden unterliegen gesetzlichen Verjährungsfristen und müssen danach gelöscht werden. Teilweise gibt es hier Versäumnisse. Mancher schlechte Score-Wert entstand auch, weil es zu einer falschen Zuordnung von Bewertungen kam. Da die Eintragungen, Bewertungen und Löschungen dem Betreffenden nicht mitgeteilt werden, sollte jeder regelmäßig eine Schufa Selbstauskunft verlangen. die Schufa ist zur kostenlosen Selbstauskunft gesetzlich verpflichtet.
Sinnvoll ist es in jedem Fall, wenn diese kostenlose Selbstauskunft von der Schufa vor einer Kreditausnahme, oder dem Ratenkauf eingeholt wird.

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