Wie wir unser Leben nach der Sonne ausrichten

Sonne

Vor rund 5 Milliarden Jahren entstand die Sonne aus einer Wolke aus kühlem Gas und Staub. Da unser Planet kein Stern ist, der selbst leuchtet, wäre es ohne die Sonne immer dunkel auf der Erde. Die Sonnenstrahlen ermöglichen erst das Leben auf unserem Planeten. Nichts könnte wachsen, denn jede Pflanze braucht Licht zum Leben. Die Pflanzen wiederum wandeln das Licht in den für uns lebenswichtigen Sauerstoff um.

Die Sonne ist ebenso für den Aufbau der Knochen von Bedeutung. Bei Bewegung unter der Sonne wird Vitamin D gebildet. Menschen, die sich selten im Freien bewegen, laufen Gefahr, dass ihre Knochen porös werden.
Auch auf unseren Biorhythmus nimmt die Sonne Einfluss. Es ist bekannt, dass sogar Einzeller ihren Tagesablauf nach Helligkeit und Dunkelheit regeln. Verschiedene Tiere ziehen sich zum Winterschlaf zurück.
Beim Menschen synchronisiert das Sonnenlicht unsere sogenannte innere Uhr nach den vier Jahreszeiten. Wobei der Grundrhythmus in den Genen vorgegeben ist und sich nicht verstellen lässt. Die Sonne gibt den Takt vor und stellt uns täglich neu auf den 24-Stundenrthythmus ein, der ansonsten ohne diese Justierung ständig zwischen 23 und 25 Stunden hin- und herpendelt. Der Wechsel von Tag und Nacht hat verschiedene Auswirkungen auf unsere körperliche Befindlichkeit. Die Körpertemperatur steigt und sinkt. Der Hormonspiegel im Blut verändert sich. Ebenso die Reaktion der Nerven. So werden zum Beispiel Schmerzen nachts subjektiv stärker empfunden als am Nachmittag. Der Körper erkennt die Tageszeit an der Intensität des Lichtes und passt sich entsprechend der Sonnenstrahlung an. Die Information erhalten wir über den Sehnerv, der sie ins Hirn übermittelt. Dort entstehen auch die zahlreichen positiven Emotionen, die Sonnenschein bei der Mehrzahl der Menschen auslöst.

Ähnliche Beiträge

Keine Kommentare

Keine Kommentare bisher.

Diesen Beitrag kommentieren