Das eigene Bild online? Unbedenklich oder Gefahrenquelle?

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Die Welt des Internets ermöglicht es, den Kontakt mit Freunden und Verwandten zu vertiefen. Die vielen Millionen Mitglieder von Portalen wie Google+ oder Facebook sprechen eine deutliche Sprache. Man möchte vernetzt sein und dem Gegenüber zum Beispiel die neusten Urlaubsbilder präsentieren. Dabei erscheint es kinderleicht zu sein, Fotos hochzuladen und diese zu verschicken. Oft werden Bilder auch bei diversen Portalen hochgeladen. Dort stellt man dann ein, wer die Bilder sehen darf. Ein Bild online bleibt ein Bild online
Schnell wird man zu einem Mobbingopfer, wenn bei der Übertragung etwas schief geht oder die eigenen Freunde die Bilder selbst wieder online stellen. In den meisten Fällen lädt sich der Browser die Bilder herunter oder ein einfaches Kopieren und Einfügen reicht. Schon hat man die Kontrolle über die Bilder verloren. Besonders private Bilder, die versehentlich online gestellt wurden, sind schnell kopiert und dann hat man keine Chance mehr, diese zurück zu bekommen.
Es wäre doch eine schreckliche Vorstellung sein bearbeitetes Urlaubsbild oder ein Bild im Bikini als Plakat auf der Straße zu sehen. Ein Bild online ist daher eine große Gefahrenquelle. Schließlich weiß man nie, wo am anderen Ende der Welt ihr Bild angeklickt wird. Speziell bei Jugendlichen ist das posten von Nachrichten und verschicken von Bildern angesagt. Öffentlich werden die Bilder der letzten Party hochgeladen und präsentiert.
Dabei reicht es schon aus, wenn man dann irgendwo im Hintergrund zu sehen ist. In manchen Fällen kam es sogar dazu, dass das Bild online Triebtäter angelockt hat und dann ein Verbrechen geschah. Ein Bild online ist damit nur so lange cool, wie man die Kontrolle behält. Man sollte daher vorsichtig sein, wenn man ein Bild online stellt. Bei privaten Bildern sollte man es auf jeden Fall vermeiden, diese online zu stellen. Dann kann auch gar nichts passieren und es gibt kein böses Erwachen.

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