Arbeiten auf dem Weingut

California Wine Country

Die Arbeit auf einem Weingut ist auch heutzutage noch echte Knochenarbeit. Schließlich können nicht immer diverse Maschinen zu Hilfe genommen werden. So muss der Arbeiter auf einem Weingut selbst schauen, wie weit der Reifeprozess der Trauben fortgeschritten ist. Denn wird eine Rebe zu früh geerntet, kann sie für den jeweiligen Wein zu sauer sein. Wird sie zu spät abgeerntet, besteht die Möglichkeit, dass sie für den jeweiligen Wein zu süß ist.

Im Klartext heißt dies, dass der Weinbauer auf seinem Weingut Tag für Tag (im entsprechenden Erntemonat) von Rebe zu Rebe gehen muss. Diese dreht er prüfend in seiner Hand und nimmt im Zweifelsfall auch eine kleine Kostprobe. Sobald der Bauer auf seinem Weingut grünes Licht für die Ernte gibt, können auch Maschinen eingesetzt werden. Diese können zwar von früh bis spät nonstop arbeiten, müssen jedoch auch richtig gesteuert werden. Werden die Maschinen nämlich ungenau gesteuert, also so, dass bspw. ihre Bahn zu schräg verläuft, besteht die Gefahr, dass die Pflanze verletzt wird. Zudem arbeiten selbst gute Maschinen nicht immer korrekt. Sprich, würde der Bauer auf dem Weingut nur die Maschine für sich arbeiten lassen, würden ein Viertel der Reben ungeerntet bleiben. Aus diesem Grund laufen immer einige Personen neben der Maschine her, die die verfehlten Raben einsammeln. Und aufgrund der Tatsache, dass die Trauben zur Erntezeit mit reichlich Flüssigkeit gefüllt sind, wird der voll werdende Erntekorb schnell zur Last. Denn in vollem Zustand kann er um die 30 Kilogramm auf die Waage bringen. Wenn aber alle Reben beisammen sind, können sie von der Maschine zerstampft werden. Doch auch hier schreiten einige Besitzer von einem Weingut zur Tat, indem sie sie per Hand zerstampfen. Denn sie sind der Meinung, dass ein Wein, der reine Handarbeit ist, anders schmecken würde als ein Wein, an dem eine Maschine maßgeblich beteiligt gewesen ist.

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